Leider konnte ich Tomas Alfredsons „Let the right one in“ (So finster die Nacht) noch immer nicht sehen. Der Film wird hier nicht gezeigt. Das ist bedauerlich, insbesondere wenn man immer wieder auf Werbung für „Twilight“ stößt. Wer will den sehen?
Meine Filmerlebnisse kamen daher von DVD und VHS. Und gleich sechs Filme habe ich in meine Liste mit Lieblingsfilmen aufgenommen.
Es sind die folgenden Werke:

„Die Frau in den Dünen“ (1966). Hiroshi Teshigaharas Film hätte Franz Kafka bestimmt besser gefallen, als sämtliche Verfilmungen seiner Werke.

„Mitt liv som hund“ aus dem Jahr 1985 zählt zu den Lieblingsfilmen des ebenfalls gerade entdeckten Satoshi Kon. Es ist Lasse Hallströms bester Film.

„A Streetcar named Desire“ (1951). Viel zu spät entdeckt, aber sofort bewundert: die Zusammenarbeit von Regisseur Elia Kazan mit dem Autor Tennessee Williams.

„Baby Doll“ (1956). Ebenfalls eine Zusammenarbeit von Elia Kazan mit Tennessee Williams. Mindestens so gut wie Stanley Kubricks „Lolita“.

„Paprika“ (2006). Selten verspüre ich das Bedürfnis, einen Film gleich nochmal sehen zu wollen. Satoshi Kons „Paprika“ gehört zu diesen Ausnahmen. Was als “Brain on Anime” beworben wird, ist die geniale Verknüpfung von Realität und Traum.

„Tokyo Godfathers“ (2003). Satoshi Kons etwas andere und daher bessere Weihnachtsgeschichte.