Dank der massiven, allgegenwärtigen Werbung ist auch mir nicht entgangen, dass “Indiana Jones 4″ vergangenen Donnerstag gestartet ist. Der Film gehört einem Genre an, das mich weitestgehend gleichgültig lässt. Deshalb haben mich auch ein jugendlich frischer Harrison Ford und Cate Blanchet als russischer Haarschnitt aus einer vergangenen Zeit nicht ins Kino locken können.

Dieses cineastische “Großereignis” hat mich aber dazu veranlasst, mir darüber Gedanken zu machen, ob die Bildcollage, welche diese Seite ziert, den Geist der hier besprochenen Filme überhaupt widerspiegelt. Ja und nein, denke ich. “King Kong” (1933) ist ein Abenteuerfilm mit Action und Fantasyelementen. Um diesen Beitrag zu archivieren, musste ich die Kategorie “Abenteuer” erst anlegen. Repräsentativ für die hier besprochenen Filme ist “King Kong” also definitiv nicht.
Dennoch habe ich nicht die Absicht, Fay Wray und Bruce Cabot zu ersetzen. Mir gefällt “King Kong” (1933) nämlich aus mehreren Gründen. Zum einen ist der Film wunderbar erzählt und animiert. Dann gefällt mir die Ambivalenz des Filmens im Film. Ob bei mir das Unterbewusstsein bei der Auswahl “King Kongs” eine Rolle gespielt hat, mag ich bezweifeln, aber diese Ambivalenz passt doch gut zum Titel dieser Seite: Our Life Is Not A Movie Or Maybe. Und das Foto, das eine nicht so ganz realistische Darstellung von Fay Wray mit wirklich sehr viel Emotion zeigt, spiegelt auch diesen Gedanken eines Spektakels wieder, das nicht existiert.
Die Rechtfertigung für Fay Wray und “King Kong” an diesem Ort mag sich nicht aufdrängen, mir gefällt sie. Mir gefallen sie. Und nicht zuletzt ist “King Kong” “der größte Abenteuerfilm aller Zeiten“, oder?
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