Nachrichten erreichen Fort Coulais in Französisch-Äquatorial-Afrika nur mit deutlicher Verspätung. Deswegen ist die Überraschung groß, als im Januar 1915 die Nachricht vom Ausbruch des Krieges in Europa in Form einer sechs Monate alten Zeitung an diesen entlegenen Ort dringt. Mit den Deutschen in der Nachbarschaft – drei an der Zahl – hat man sich bisher immer bestens verstanden. Damit hat es nun eine Ende. Patriotische Gefühle und Pflichtbewusstsein erwachen. Das kleine Grüppchen, u.a. aus Kleinwarenhändlern und zwei Priestern bestehend, beschließt eine Expeditionskommando, welches das Fort der Deutschen mit einem Überraschungsangriff einnehmen soll. Der junge Intellektuelle Hubert Fresnoy (Jacques Spiesser) ist der einzige, der warnt. Er findet kein Gehör.

Bild: Sergeant Bosselet (Jean Carmet) vor seinem ersten Gefecht
Der Angriff auf die Nachbarn wird beschlossen und auf den Tag des Herrn festgesetzt – ein Vorschlag der beiden Priester, die meinen, mit Gott im Rücken wäre man auf der sicheren Seite. Die berauschte Stimmung mündet in Feierlichkeiten. Mit guter Laune und Zuversicht zieht die Truppe, die vornehmlich aus mit alten Flinten ausgerüsteten Eingeborenen besteht, ins Gefecht. Maschinengewehrfeuer lässt den Angriff im Desaster enden. Die Einwohnerschaft von Fort Coulais, die auf einem entfernten Hügel bei Wein und Gebäck den Sieg bestaunen wollte, ist entsetzt.